Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Leseclub

Herzlich willkommen beim Leseclub der Buchhandlung Pelzner!

Der Leseclub mal anders

Uns gibt es bereits seit mehr als 12 Jahren. Mittlerweile liest bereits die 3. Generation Kinder und Jugendlicher die Leseexemplare aus der Jugendabteilung unserer Buchhandlung und rezensiert diese. Gefragt sind kritische Geister, die nicht nur konsumieren, sondern auch hinterfragen, was sie gelesen haben. Auch Verrisse werden hier angenommen - allerdings sollten diese, genau wie Lob und Begeisterungshymnen, gut begründet sein!

Natürlich gibt es hier auf dieser Seite nur die Buchbesprechungen von echten Leseratten, dieser Leseclub ist wirklich für Süchtige und Bücherfresser gedacht und die Teilnahme daran ist eine Ehre! Der wahre Leser genießt seine Lektüre für sich selbst, was bedeutet, dass sich die Leseclubkinder gar nicht so oft treffen, denn sie kommen meistens, holen sich ein Buch, geben ein anderes zurück und schicken die Rezension per e-mail. Aber manchmal machen wir auch etwas miteinander! So haben wir schon Schaufenster gestaltet, Tische mit Buchempfehlungen dekoriert, zwei Vorlesewettbewerbe (für Erwachsene!), einen Literaturslam organisiert und waren auf der Leipziger Buchmesse!

Übrigens: Wir suchen stets neue Mitglieder! Meldet euch, wenn ihr Leseratten seid!


Die 15-jährige Allie wird gegen ihren Willen auf das Internat Cimmeria Academy geschickt.

Zuerst denkt sie es handelt sich um ein ganz normales Internat mit strengen Regeln, doch als ihr irgendwann alle Schüler außer ihre neue Freundin Jo aus dem Weg gehen weil sie nicht zum Schuladel gehört, das heißt das ihre Eltern und Großeltern nicht auch schon auf dieser Schule waren, fühlt Allie sich immer ausgeschlossener. Von Zeit zu Zeit passieren immer komischere Dinge und als dann schließlich beim Schulball der Strom ausfällt, die Schule brennt und eine Schülerin ermordet wird, will Allie der Sache auf den Grund gehen, doch sie bringt sich in immer größere Gefahren...

Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen, denn es war an vielen Stellen spannend und ich freue mich schon auf den 2.Band.

Ich würde das Buch auf alle Fälle für Jungs und Mädchen weiter empfehlen

 

Note:1+

Emilia, 11 Jahre


Geronimo Stilton gelangt auf einer goldenen Treppe mit Hilfe eines goldenen Schlüssel vom Dachboden hinab ,in  7 verschiedene Fantasiewelten. Dort  muss er die Feenkönigin retten und wieder aus dem Schlaf erwecken. Leider " nervt" ihn sein ganzes Abenteuer lang der "Frosch" Reporter.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen, weil man aufgrund der unterschiedlichen Fantasiewelten  sofort von einer Geschichte  in die andere lesen kann. Die Geschichten sind manchmal spannend und manchmal lustig erzählt. Geronimo Stilton macht auch deshalb Spaß zu lesen, weil das Buch wie immer so bunt mit verschiedenen Schriften und Bildern illustriert ist. Der " Knüller" diesmal sind die Duftseiten! …..Achtung beim " Duft- rubbeln" an den Füßen des Kobolds….,-)….!! 

Erscheint im November

Note: 1

Mara Büttner, 8 Jahre


Johannes Groschupf

Lost places

In dem Buch Lost places geht es um Jugendliche, die gerne in verlassene Gebäude in Berlin gehen. Irgendwann finden sie in einer alten Halle eine Leiche und sie finden später heraus, wer dahinter steckt. Das Buch ist ziemlich spannend.

Ich habe es nicht zu Ende gelesen, denn mir kommt es so vor, als wäre ich etwas zu jung (12) für das Buch. Ich würde es erst ab 14 Jahren empfehlen.

Erscheint im November.

Note: 3

Julian Mrusek, 12 Jahre


Verlag: Oetinger

Preis: 13,95

Ich fand das Buch ganz ok. Es geht um einen Jungen, der in die Kanalisation runtersteigt, um sein Krokodil Orkino wiederzufinden, das im Klo runtergespült wurde.

Dort trifft er die "Kanalbande", eine Bande von Kindern und findet Orkino wieder. Doch der braucht eine Wärmelampe, damit er nicht stirbt. Hoch ans Tageslicht möchte er nicht mehr und er kann auch nicht mehr.

Ich fand das Buch zwar gut geschrieben, nur die Handlung hat mir nicht so gut gefallen.

3(+)

Sarah Schicketanz, 11 Jahre


Verlag: Beltz

Preis: 13,95

Jennifer R. Hubbard

Atme nicht

Jeder kennt das Gefühl der Einsamkeit. Ob man nur alleine zu Hause ist oder sich wirklich von allen Leuten verlassen fühlt ist jedoch ein großer Unterschied. Für Ryan ist das Gefühl kein neues. Zu oft schiebt sich diese dicke Glasscheibe zwischen ihn und die Welt. Zeit in der er nichts fühl, nichts hört und nur still vor sich hin lebt. Irgendwann scheint diese Stille und Abgeschottetheit zu erdrücken. Nach seinem erfolglosen Versuch sich das Leben zu nehmen verbringt er ein halbes Jahr im Patterson-Hospital. Er lernt dem Leben und sich selbst wieder zu vertrauen und findet Freunde.

Doch als er versucht zu Hause wieder am normalen Leben teilzunehmen, behandeln ihn alle nur wie den Freak der versucht hat sich umzubringen.

Seine Mitschüler meiden ihn und seine Eltern behandeln ihn als wäre er zerbrechlich und jeden Moment bereit wieder zu versuchen sich selbst zu töten.

Um die zeitweise wiederkehrende Glasscheibe zurückzudrängen besucht Ryan immer öfter einen nahen Wasserfall. Wenn dieser mit Wucht auf ihn herunterstürzt kann er die Einsamkeit eine zeitlang vergessen und sein Kopf wird frei. Dort lernt er Nicki kennen. Nicki, die ihn nicht meidet, und Nicki, die versucht ihn zu verstehen...

Das ist nicht die klassische Liebesgeschichte nach der es jetzt klingt.

Dieses Buch versucht einzig und allein dem Leser zu zeigen, das keine Situation ausweglos ist und es immer einen Grund zum Leben gibt.

Die Botschaft ist teilweise hinter scheinbar recht sinnlosen Aktionen des Buches versteckt, deren Sinn sich für mich erst beim späteren Nachdenken über das Buch gezeigt hat. Trotzdem ein durchaus gelungenes Buch, das vor allem sehr viel Gefühl vermittelt.

2+

Antonia Rösler, 15 Jahre


Verlag: Carlsen

Preis: 17,90

Jason ist ein Halbgott. Das mag vielleicht komisch klingen, aber es ist wahr. Er geht zusammen mit seinen besten Freunden Piper und Leo ins Camp Half-Blood, wo griechische Halbgötter wie sie trainiert werden. Doch Jason hat alle seine Erinnerungen verloren und weiß nicht mehr wo er herkommt, geschweige denn wer er ist. Piper, eine Tochter der Aphrodite, und Leo, ein Sohn des Hephaistos, versuchen vergeblich Jason an ihre lange Freundschaft zu erinnern. Schließlich werden die Drei auf einen Auftrag geschickt. Sie sollen Hera, Zeus' verschwundene Ehefrau, finden, während Annabeth sich auf die Suche nach ihrem Freund Percy Jackson macht. Leo, Piper und Jason müssen sich zusammen vielen Abenteuern stellen...

Ich finde, dass das Buch gut geschrieben ist und sich schnell lesen lässt. Etwas verwirrend ist, dass nun zu den griechischen Namen auch noch die römischen dazukommen. Ansonsten ist die Geschichte - genauso wie bei Percy Jackson- echt gut und spannend. Ich persönlich finde jedoch, dass man die "Helden des Olymp" bis jetzt nicht mit der "Percy Jackson"- Reihe vergleichen kann.

Note: 2

Sabine Albrecht, 15 Jahre


Verlag: C.H. BEck

Preis: 17,95 €

Jochen Schmidt

Schneckenmühle

Bewertung von „Schneckenmühle“

 

Der Verlag versucht mit diesem Buch  die Jugend anzusprechen. Aber trotzdem denke ich,  dass eine andere große Zielgruppe dieses Buches in den Leuten besteht die zur Zeit des Geschehens selbst junge Erwachsene waren.  Die Komik dieses Buches ist nicht zu leugnen da der Autor zusätzlich die Figuren in Dialekt sprechen lässt. Der Autor macht seine Späße auf eine gehobene Art und Weise was meiner Meinung nach nicht jeder Jugendliche sofort verstehen kann. Zusätzlich ist der Humor häufig (nicht immer)  bissig wie man auf Seite 37 im 2. Absatz deutlich erkennen kann.

Die Wahl des Protagonisten  fällt in der Geschichte auf den 14-jährigen Jens der einen sehr besonderen  Charakter besitzt. Er lacht zum Beispiel nicht wie seine Altersgenossen über schmutzige Witze oder  macht sich sehr viel Gedanken über seine Außenwirkung. Zudem neigt er dazu alles zu hinterfragen(wie z.B: “Warum gibt es soviel Not auf der Welt“) zieht aber auch gerne Vergleiche oder Rückschlüsse  die teilweise poetische Ansätze haben. Auch seine Definitionen von  Dingen die er hört sind sehr „Eigen“, wie man auf Seite 34 (2. Absatz) lesen kann. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Das Beste meiner Meinung nach ist die Schilderung  des Geschehens. Das was der Protagonist in der Gegenwart erlebt in diesem Fall auf dem Bahnhof                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         verknüpft er mit Dingen aus der Vergangenheit,  hier mit einem geerbten Computer aus „dem Westen“ , die nicht immer aber doch immer auf irgendeine Weise mit den Dingen in der Gegenwart zutun haben. Er springt so zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und er ABER man verliert nicht den Überblick in welcher Zeit man sich gerade befindet.  

Ich muss sagen das mir dieses Buch schon nach 5 Seiten außergewöhnlich gut gefallen hab weil ich mit der Denkweise der Hauptperson identifizieren konnte. Der Autor bringt sensationell die Denkweise eines  14-jährigen Jungen zu Papier der die Welt mit anderen Augen sieht. Für jeden Jugendlichen mit  literarisch etwas höheren Ansprüchen ist dieses Buch durchaus zu empfehlen.

 

Nils Benkert  (16)


Verlag: Fischer

Preis: 16,99 €

Nicholas und Amy Dunne sind das perfekte Ehepaar. Er ist hübsch, zuvorkommend und freundlich, sie ist makellos, schlau und berühmt durch ihre Eltern, die ihr eine Kinderbuchserie gewidmet haben. Doch in dieser Kinderbuchserie macht „Amazing Amy“ alles richtig was die richtige Amy falsch macht. So führt die Figur z.B. eine perfekte Ehe, während die Ehe von Nick und Amy immer mehr in die Brüche gerät. Und dann verschwindet Nicks Ehefrau an ihrem 5. Hochzeitstag spurlos. Sie ist das perfekte Opfer, eine hübsche junge Dame, die jeder kennt und die überall beliebt war. Er ist der perfekte Täter, nicht sehr einfühlsam gegenüber der Öffentlichkeit und in den Medien wortkarg, er liefert der Polizei unstimmige Geschichten und alle Beweise deuten auf ihn hin. Als dann auch noch bekannt wird, dass der Hauptverdächtige eine Affäre hatte, scheint der Mord aufgeklärt. Doch langsam aber sicher wird Nick klar, dass die ganze Geschichte zu perfekt läuft. Diese Vermisstensuche wurde von Anfang an peinlich genau geplant, und zwar von jemandem, der ihm sehr nahe stand. Doch dann fängt Nick an, diesen Unbekannten zu verstehen und eröffnet den Kampf um die Wahrheit in der perfekten Ehe…

Der Roman ist zwar anfänglich etwas langweilig, jedoch nach den ersten 20 Seiten ist es unmöglich, diesem psychologischem Spiel zu entrinnen: Was macht eine perfekte Ehe aus? Wie kann man eine kaputte Ehe retten? Wie gut kennt man seinen Ehepartner wirklich? Und was zum Teufel macht man, wenn man mit einer Psychopatin verheiratet ist, die gerne anderen Menschen für ihre Fehler büßen lässt?!

Das Buch ist meiner Meinung nach psychologisch so genial glaubwürdig geschrieben, dass es Realität werden könnte… „Read it and stay single!“ (The Financial Times)

Note: 1

Lukas Kirschner, 16 Jahre


Verlag: Sauerländeer

Preis: 12,99

Jeanne Willis

Jeanne Willis

Robbi  ist ein Pinguin. Er will unbedingt den Zoo retten, weil dieser schließt. Er hat immer wieder neue Ideen, aber Mandy spricht ihm ständig dazwischen. Eines Tages steht eine Kamera am Pinguingehege.

Er hat eine Idee. Wir machen ein Pinguin-Video! Wird es den Pinguinen gelingen den Zoo zu retten?

 

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr spannend war ob sie den Zoo retten können oder nicht.

 

Note 1, Leonie Wening, 9