Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Leseclub

Herzlich willkommen beim Leseclub der Buchhandlung Pelzner!

Der Leseclub mal anders

Uns gibt es bereits seit mehr als 12 Jahren. Mittlerweile liest bereits die 3. Generation Kinder und Jugendlicher die Leseexemplare aus der Jugendabteilung unserer Buchhandlung und rezensiert diese. Gefragt sind kritische Geister, die nicht nur konsumieren, sondern auch hinterfragen, was sie gelesen haben. Auch Verrisse werden hier angenommen - allerdings sollten diese, genau wie Lob und Begeisterungshymnen, gut begründet sein!

Natürlich gibt es hier auf dieser Seite nur die Buchbesprechungen von echten Leseratten, dieser Leseclub ist wirklich für Süchtige und Bücherfresser gedacht und die Teilnahme daran ist eine Ehre! Der wahre Leser genießt seine Lektüre für sich selbst, was bedeutet, dass sich die Leseclubkinder gar nicht so oft treffen, denn sie kommen meistens, holen sich ein Buch, geben ein anderes zurück und schicken die Rezension per e-mail. Aber manchmal machen wir auch etwas miteinander! So haben wir schon Schaufenster gestaltet, Tische mit Buchempfehlungen dekoriert, zwei Vorlesewettbewerbe (für Erwachsene!), einen Literaturslam organisiert und waren auf der Leipziger Buchmesse!

Übrigens: Wir suchen stets neue Mitglieder! Meldet euch, wenn ihr Leseratten seid!


Verlag: Gerstenberg

Preis: 14,95

Nina E. Grøntvedt

Ich bins, Oda

In dem Buch geht es um, Oda und ihre beste Freundin Helle, die eine sehr enge Freundschaft führten. Doch eines Tages kam es zu einem heftigen Streit, der die beiden auseinander riss. Anschließend hat Oda gemerkt, dass sie ohne ihre allerbeste Freundin Helle nicht klar kommt und sich somit bei ihr entschuldigt hat.

Ich fand das Buch “Ich bin’s Oda!” sehr lustig und spannend, da die Kommentare von Helle, an ihren großen Bruder während des Streits sehr witzig und amüsant geschrieben ist. Außerdem kann man das Buch sehr gut in die Realität ziehen.

Note:2+

Melina Scharf, 10 Jahre



Eigentlich sind Oda und Helle beste Freunde und nie hätte Oda zulassen dürfen ,dass diese Freundschaft in die Brüche geht. Nur wegen dem Streit zwischen Oda und Helles nervigen, älteren ,blöden  Bruder Stian, der voll der  Nerd ist. Doch an diesem streit ist Oda nicht ganz unschuldig.

                                     Das Buch ist etwas langweilig, mit viel zu viel fantasiert, finde ich. Ich würde es Kinder zwischen 9-11 empfehlen.

                                     Note: 3

                                     Pauline Reichenberger, 12 Jahre

 

Mir gefällt das buch, weil es viel von Freundschaft handelt. Oda hat sich mit ihrer besten Freundin Helle gestritten. Zuerst findet Oda alles nervig: ihre Schwester, Helles Bruder Stian und ihre Eltern. Aber dann versucht sie mit Hilfe eines Tagebuchs und ihrer Oma ihr eigenes verhalten aufzuarbeiten und kommt zur Einsicht, dass sie nicht ganz unschuldig an ihrer Situation ist. Am SChluss gibt es ein happy-End und die Autorin schafft es dieses auf witzige und unterhaltsame Weise herbeizuführen.

Note: 1-

Sarah Schicketanz, 10 Jahre

 

 


Verlag: Carlsen

Preis: 16,90

In dem Buch „Helden des Olymp“ erlebt der junge Jason eine Reise durch die griechischen Mythologie und die Entdeckung seiner eigenen Fähigkeiten als Halbgott. Jason findet sich ohne jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit in einer Schule für „schwierige“ Kinder nahe des Grand Canyons wieder. Außerdem sitzen neben ihm Leo und Piper, seine angeblich besten Freunde. Doch wem kann Jason trauen? Und warum kommt er ins Camp Halfblood? Und was hat das alles mit seiner Vergangenheit, seiner Mutter und seinem verschwundenen Vater zu tun? Jason erlebt in diesem Buch ein aufregendes Abenteuer wobei er ganz nebenbei auch noch die Welt rettet und sowohl neue Freunde als auch Feinde kennenlernt. Er kämpft heldenhaft gegen verschiedene griech. Gottheiten und Monster und kommt dabei seiner Vergangenheit auf einer Mission mit seinen Freunden immer näher…

 

Das Buch ist angenehm geschrieben und die Geschichte ist interessant, jedoch sind mir persönlich in diesem Buch zu viele Aspekte und Geschichten von Percy Jackson enthalten. Dennoch ist es für Leser, die Percy Jackson nicht kennen ein Erlebnis, bei dem man in eine Welt mit griechischen Gottheiten sehr lebendig hineinversetzt wird.

 

Note:  2- bis 3+


Verlag: Oetinger

Preis: 14,95

In diesem Buch geht es um die 17-jährige Regine, die an Leukämie erkrankt ist. Sie schreibt in einem Blog wie es ihr geht und erzählt aus ihrem Krankenhausalltag. Man sieht dort auch Bilder die von ihr selbst gemacht wurden genauso, wie perönliche Einträge ihrer Familienmitglieder. Durch ihre Texte, die von ihren Gefühlen und der Angst vor dem unausweichlichem Tod handeln, lernt man auch zu verstehen wie diese schwerkranken Menschen sich fühlen und was sie alles durchmachen müssen. Auch kann man sich in die Lage der Familienmitglieder hineinversetzen, da man mit Regine und ihrer Familie mitleidet.

Meinung. Ich finde es sehr schwer dieses Buch zu beschreiben, da es einem zeigt, wie grausam das Leben sein kann. Das Buch selbst ist fesselnd und nicht für Leute mit schwachen Nerven. Bei diesem Buch ist weinen garantiert und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Das einzige was, meiner Meinung nach, etwas nervt sind die Kommentare der Leser des Blogges.

Trotzdem ein sehr gutes und trauriges Buch, das nicht mit anderen traurigen Romanen vergleichbar ist, da es alles wirklich passiert ist.

Note: 1+

Sabine Albrecht, 14 Jahre

 

Dieses Buch, dass aus Blog-Einträgen der mit 17 Jahren an Leukämie erkrankten Regine entstanden ist, kann man nicht mit aller Phantasie der Welt als einfaches Buch lesen. Sobald man das Buch aufschlägt, merkt man, wie viel Schmerz, Leid und Angst in dem Leben dieses Mädchens gesteckt haben.

Man erlebt die Höhen und Tiefen ihrer Krankheit mit und spürt zumindest einen Teil der Gefühle von ihrer Familie, ihren Freunden und auch von ihr selbst.

Die in diesem Buch enthaltenen Bilder unterstützen dies. Wenn in ihren Einträgen die Rede ist von Schmerz, Angst und Hilflosigkeit, so sieht man sie auf den Bildern doch immer lächeln.

Note: 1+

Antonia Rösler, 14 Jahre


Verlag: Arena

Preis: 12,99

In dem Buch von Mirjam Mous, geht es um Boy Seven. Ein Junge, der auf einer Wiese aufwacht und sich an nichts erinnern kann. Alles, was er bei sich hat, ist ein Rucksack, in dem sich ein Handy, eine Pizza Hut Karte, ein Foto von einem grauen Gebäude, sowie ein Spindschlüssel befinden. Nahe der Wiese befindet sich eine Straße. Dort trifft Boy Lara, ein Mädchen, das bei ihrer Tante wohnt. Wie es der Zufall will, besitzt diese zudem ein nettes kleines Hotel. Doch was hat es mit dem grauen Gebäude auf sich? Kommt Boy etwa von dort? Und warum ist es seine Stimme, die auf sein Handy eine merkwürdige Nachricht gesprochen hat?

Ein sehr guter Thriller. Das Buch lässt sich in einem Zug durchlesen und bleibt durchgehen spannend. Sehr empfehlenswert!

Note: 1

Adrian Kreutzer, 14 Jahre


Verlag: Chickenhouse

Preis: 14,95

Das Buch ist total spannend und hat eine tolle Geschichte. „Numbers- Den Tod vor Augen“ ist eine mehr als würdige Fortsetzung des ersten Teils. Die Handlung aus dem 1. Band wird super weitergeführt und ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen, bis ich fertig war.  Auf jeden Fall weiterzuempfehlen!

Note: 1

Nadine Frisch, 16 Jahre


Die SZ-Jugendbibliothek zum Jugendliteraturpreis

Unser Leseclub präsentiert

An zwei Samstagen  diskutierte unser Leseclub über die SZ-Edition "Deutscher Jugendliteraturpreis".

Die letzte Runde bestritten Benedikt Wittenberg ( Paul Maar, "In einem tiefen dunklen Wald"), Pauline Reichenberger (Roald Dahl, "Danny oder die Fasanenjagd), Anna Walter (Sheila Och, "Karel Jarda und das wahre Leben") und Elisabeth Hefner (Sarah Weeks, So B. It).

Übrigens: Lehrer dürfen sich alle Bände der SZ-Jugendbibliothek kostenlos in unserer Lehrerbibliothek ausleihen!

Und hier der Bericht dazu auf buchmarkt.de >>


Schaut mal in die Stafette von Juli 2010! Dort gibts einen Artikel über unseren Leseclub und einige Mitglieder stellen ihre Lieblingsbücher vor!