Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Verlag: Klett-Cotta

Preis: 19,95

Kevin Hearne

Die Chronik des eisernen Druiden

Atticus O'Sullivan lebt als ganz normaler Bürger in einer Kleinstadt Arizonas. Warum genau Arizona? Wegen der geringen Götterdichte und den wenigen Feen. Gut, die Antwort auf diese Frage zeigt sehr deutlich das Atticus kein normaler Mensch ist. Er ist der letzte seiner Art, der letzte Druide. Getarnt als Mensch betreibt er eine kleine Esoterik-Buchhandlung und führt lange Unterhaltungen mit seiner Nachbarin, einer verwitweten Irin. Doch als letzter Druide kann Atticus auf ein nicht ganz unbeträchtliches Alter von über 2100 Jahren zurückblicken, dass er nicht zuletzt durch seine enge Beziehung zur Mutter Erde erreicht hat, doch in so vielen Jahren sammeln sich Feindschaften an. Sein Erzfeind ist der irische Liebesgott Aenghus Óg, der jedoch im Gegensatz zu römischen und griechischen Liebesgöttern kein kleiner dicker Engel ist, sondern ein wirklicher Mann und gefährlicher Gegner im Kampf. Da die Spannungen zwischen den beiden zunehmen, versuchen beide Verbündete um sich zu scharen, und so steht Atticus am Ende einer schieren Übermachte an Hexen und Dämonen gegenüber.

Ein sehr gelungenes Buch, das alle verschiedenen Religionen der Welt beeinhaltet, alle Götter sind real und in mehr oder weniger großem Maße gefährlich. Atticus ist ein netter Hauptcharakter, wobei auch seine Freunde nicht zu verachten sind, eine altirische Todesbotin und ein Rudel Werwölfe. Wirklich gut fand ich, dass sich innere Handlung und wilde Schlachten eher die Waage halten, dass Buch besteht also keinesfalls nur aus brutalen Kämpfen sondern beeinhaltet ebenso ein paar Ausschnitte aus Atticus' Alltagsleben und genaueren Beschreibungen seinerseits für den Leser.

Note: 1

Antonia Rösler, 15