Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Verlag: Loewe

Preis: 16,95€

Eoin Colfer

WARP - Der Quantenzauberer

Nach einem verpatzten Auftrag an einer amerikanischen Highschool wird Junior-Agentin Chevron Savano nach London versetzt. Sie verbringt neun Monate damit, in einem Kellerraum eine Stahlkapsel zu bewachen, für das Geheimprojekt WARP, ein sehr spezielles Zeugenschutzprogramm. Sie glaubt schon fast nicht mehr daran, dass irgendwann etwas passiert, bis ein 14-jähriger Junge und ein toter Mann mit Dinosaurierkopf und gelbem Blut in der Kapsel auftauchen. Nach diesem Erlebnis wird ihr von ihrem vorgesetzten Agent Smart das Projekt genauer erläutert. Der Junge und der Tote kamen aus der Vergangenheit und der Dinosaurierkopf und das gelbe Blut waren Quantenmutationen, die zwar selten, aber trotz alle der ausgeklügelten Technik immer noch möglich waren. Der Junge wird in Verwahrung genommen und ein Aufräumkommando reist in die Vergangenheit, um den Tod des Mannes, des Vaters von Agent Smart, aufzuklären. Doch statt den fünf Männern die in die Kapsel gestiegen sind, kommt ein Auftragsmörder aus dem viktorianischen London zurück in den Kellerraum.

Die Geschichte und die Sprache mit der sie erzählt wird, lässt einen das Lesealter auf 12-14 Jahre festlegen. Wenn man das Buch allerdings fertig gelesen hat, stellt man fest, dass das vielleicht noch ein bisschen früh sein könnte, für die Gewalt, die in manchen Szenen beschrieben wird. An sich eine gute Geschichte, auch wenn die Ausführlichkeit der Gedanken hinter den Zeitkapseln und Wurmlöchern ebenfalls dafür spricht das Lesealter auf mindestens 15 anzuheben. Die beiden Hauptcharaktere Chevron Savano und Riley, der Junge aus der Vergangenheit sind sympathisch, aber nicht wirklich tiefgründig. Wohingegen der Auftragsmörder und Bösewicht Albert Garrick teilweise gruselig aber auch recht amüsant ist.

 Note: 2-

Antonia Rösler, 16