Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Verlag: Klett-Cotta

Preis: 16,95€

Michael J. Sullivan

Thron von Melengar

Royce und Hadrian betreiben ein einträgliches Geschäft mit Aufträgen des korrupten Adels. Ihr Diebesbund trägt den Namen »Riyria« und sie leben ziemlich unbeschwert davon. Bis eines Tages ein Unbekannter die beiden anheuert, ein berühmtes Schwert zu stehlen. Was zunächst nach einem ganz gewöhnlichen Job aussieht, stellt sich jedoch als Falle heraus. Sie werden noch in derselben Nacht als Mörder des Königs verhaftet und in den Kerker geworfen. Als sie mit Hilfe der Prinzessin entkommen können, entdecken Royce und Hadrian eine Verschwörung, bei der es um noch viel mehr als nur um den Thron des recht kleinen Königreichs »Melengar« geht. Eine mysteriöse Reise durchs ganze Land beginnt.

„Der Thron von Melengar“ ist meiner Meinung nach kein empfehlenswertes Buch. Die Geschichte wird sehr geradlinig erzählt und kann nur selten Spannung aufbauen. Es wird immer wieder versucht neue Gestalten und Geschehen einzubinden jedoch nur ganz kurz, um das Interesse der Leser zu wecken. Diese neben Geschehen oder Gestalten wie Elfen zum Beispiel sind viel interessanter als die Haupthandlung, jedoch erfährt man nur wenig bis gar nichts über sie.

Mein Fazit ist, dass Fantasy Leser lieber bei Büchern wie „Eragon“ und „Das Lied von Eis und Feuer“ bleiben sollen, als „Der Thron von Melengar“zu lesen. Wenn man nichts anderes zur Hand hat, kann man sich ohne viele Erwartungen an das Buch wagen.

Note: 4-

Daniel Tehrani