Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Verlag: Lübbe

Preis:

Will Hill

Department 19 - Die Mission

Beinahe jeder kennt die Geschichte des Dr. van Helsing, der nach Transsylvanien reist, um der dort herrschenden Vampirplage Herr zu werden. Ebendiese Menschen wissen auch, wie die Geschichte ausgeht: Graf Dracula, der König und Schöpfer aller Vampire wird vernichtet. Im 21sten Jahrhundert ist es nichts mehr weiter als eine gute Geschichte, denkt man. Auch Jamie Carpenter hält das alles für einen schlechten Scherz, als er eines Tages nach Hause kommt, seine Mutter entführt wurde und er beinahe von einem fremden Mann getötet wird. Gerettet wird er von niemand geringerem als Victor Frankenstein, wie sich dessen Monster nun nennt. Jamies Vater, der vor einigen Jahren getötet wurde, und somit auch Jamie, stammen von einem der fünf Gründer des Department 19 der britischen Regierung ab. Dieses Department, zuständig für die Bekämpfung des Übernatürlichen, dessen Begründer niemand geringeres als Dr. van Helsing selbst und seine vier engsten Freunde, die ihn auch nach Transsylvanien begleitet hatten, unterliegt höchster Geheimhaltung. Zwar ist Jamie erst 16, doch von dem verzweifelten Wunsch, seine Mutter zu retten, angetrieben, nimmt er alle Schwierigkeiten auf sich um seine Mutter aus den Fängen des, wie er nun weiß, mächtigsten Vampires dieser Zeit zu retten.

Auch wenn man Bram Stokers "Graf Dracula" nicht kennt, die grobe Handlung ist ja, wie schon gesagt, eigentlich jedem vertraut. Jamie ist ein angenehmer Protagonist, aber auch die drei Vampirbrüder, quasi direkte Nachkommen Draculas, die als seine Gegenspieler auftreten wären alleine schon lesenswert. Der Hauptaugenmerk ist in dieser Geschichte hauptsächlich auf die Beziehung von Frankenstein und Jamie gelegt, allerdings gibt es auch zahlreiche Rückblenden in die Zeit des Dr. van Helsing, was dazu führt, dass sich die ganze Geschichte erst nach und nach für den Leser zusammen setzt.
Am Anfang ein klein wenig verwirrend und dadurch etwas langatmig, aber spätestens nach 50 Seiten hat man sich eingelesen und verschwindet in diesem Buch.

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Antonia Rösler, 16