Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Wir stellen uns vor

Frau und Herr Höreth vor den Regalen in ihrer BuchhandlungDie Buchhandlung Pelzner in Eibach gibt es seit 1981 und seit Januar 2000 unter unserer Leitung.

Unsere Buchhandlung soll für alle unsere Kunden ein Ort sein, an dem sie sich wohlfühlen, ein Treffpunkt für Freunde guter Bücher und eine Quelle der kulturellen Inspirationen.

Wir kommen auch zu Ihnen! Unser Service für Firmen, Vereine, Freundeskreise und sonstige Buchliebhaber:

Buchvorstellungen, Stöberabende, Krimiabende inner- und außerhalb der Buchhandlung

Elternabende in KiTas und Schulen

Büchertische auf Ihrer Veranstaltung

Geburtstagskisten für Kinder und Erwachsene

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Doris + Thomas Höreth und alle Mitarbeiterinnen


Unsere Lieblingsbücher besprechen wir auf dieser Plattform jeden Monat neu.

Wir haben auch in unserer Buchhandlung ein Regal mit den Lieblingstiteln unserer Mitarbeiter – dort finden sich verborgene Schätze und aktuelle Geheimtipps!

Unser Weihnachtskatalog ist da! Hier können Sie schon einmal darin blättern.


Mein Tipp im Oktober

Hanns-Josef-Ortheil: "Der Typ ist da"

(Kiepenheuer & Witsch)

Der neue Roman von Hanns-Josef Ortheil "Der Typ ist da" entführt uns dieses Mal in das "venezianische" Köln. Als die Kölner Studentin Mia beim Abschied in Venedig ein unverbindliches "Kommt mich doch mal besuchen" in die Runde wirft, erwartet sie wohl kaum, dass jemand ihre Einladung ernst nimmt.

Um so überraschter ist sie, als eines Tages der zurückhaltende Matteo unangemeldet vor ihrer Mädels-WG in Köln steht. Von da an wird das wohl geordnete Leben der drei Bewohnerinnen kräftig durcheinander geschüttelt. Der stille, unaufdringliche Restaurator Matteo, der sich so ganz anders als gleichaltrige Männer verhält und dessen Leidenschaft dem Zeichnen gehört, fasziniert und berührt  die jungen Frauen jeweils auf ganz besondere Art. Matteo nähert sich Köln unterdessen auf "zeichnende" Weise an und sucht überall nach Verbindungen zwischen dem Kölner Norden und dem venezianischen Süden. Besonders der Kölner Dom hat es ihm angetan. Hier kann er seinen geliebten Heiligenfiguren nahe sein und auch seiner eigenen Identität nachspüren. So entwickelt sich ein spontaner Besuch zum Weichensteller und Impulsgeber für vier junge Leben. Hanns-Josef Ortheil ist damit ein moderner und dynamischer Roman gelungen, der nicht nur die Selbstfindung in den Mittelpunkt des Geschehens rückt, sondern Köln mal aus einer ganz neuen Perspektive beschreibt und Lust macht, selbst mal wieder durch den Kölner Dom zu streifen.

 

 

 

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Mein Buchtipp im Oktober 2017:

Marion Poschmann „Die Kieferninseln“
€ 20,00 € (Suhrkamp)

Humorvoll und mit sagenhafter Leichtigkeit erzählt Marion Poschmann von einer ungewöhnlichen Reise zu Japans berühmten Kieferninseln und hat es mit diesem schmalen Buch zurecht auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft. Ihr Roman ist ein wahres Wunderwerk an grotesken Ideen und skurrilen Figuren und steckt zugleich voller Poesie.

Gilbert, Privatdozent und Bartforscher (!) steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Basho in die Hände und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem "Complete Manual of Suicide".
Gilbert nimmt sich des jungen Mannes an und die beiden treten die Reise zu den Kieferninseln gemeinsam an.

Marion Poschmanns Sprache ist wunderschön und bildreich und immer wieder hört man die Lyrikerin Poschmann aus dem Text heraus, denn sie lässt die beiden Reisenden oft um die Wette Haikus dichten, findet großartige Bilder für die Landschaftsbeschreibungen und weckt enorme Japansehnsucht.

 

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Mein Tipp im September 2017: 

Rafik Schami, Sami und der Wunsch nach Freiheit. Beltz Verlag, 17,95 €

30 Jahre nach „Eine Hand voller Sterne“ erscheint eine neue Geschichte über einen Jungen aus Damaskus. Sie spielt in den Jahren 2011-16, wo der Aufstand gegen Diktatur bei der Jugend von Dara beginnt.

Sami wächst Tür an Tür mit seinem besten Freund und „Zwillingsbruder“ Scharif in Damaskus auf. Gemeinsam machen die Jungs die Stadt unsicher. Sami ist ein Schelm und Herzensbrecher, die Narben, die zu seinem Spitznamen „Narben-Sami“  führen, erzählen von seinen zahlreichen Abenteuern. Die Welt der Erwachsenen ist voller Willkür und Gewalt, und die Schule überstehen die beiden Freunde nur durch List und Tücke.  Zum Glück gibt es den weisen Postboten Elias, den Beschützer der beiden Freunde, und zwei wundervolle Mütter. Dann kommt die Revolution, und die beiden freiheitsliebenden Jugendlichen schließen sich dem Aufstand an. Bald müssen sie abtauchen und schließlich fliehen. Seitdem hat sich die Spur von Sami verloren.

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Mein Tipp im August:

John Niven, Old School. Heyne Verlag, 10,99 €

Lakonisch, witzig und pointiert erzählt uns John Niven die Geschichte zweier Freundinnen - beide 60. Die eine, Susan, gutbürgerlich, die andere, Julie, auf niederem sozialen Niveau, beschließen nach dem Tod von Susans Ehemann Barry, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Old School ist eine schräge Satire über die Themen Freundschaft, das Älterwerden und die englische Mittelschicht. Großartig!

 

 

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Mein Tipp im August 2017:

"Die Moortochter" von Karen Dionne

Goldmann-Verlag, 12,99€

Als die 27jährige Helena im Radio hört, dass aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Michigan ein Mann ausgebrochen ist, wird ihr sofort klar, dass dies nur ihr Vater sein kann, den sie vor 15 Jahren dorthin gebracht hat. Es wird ihr auch sofort klar, dass er nur auf der Suche nach ihr sein kann - der Tochter, die er damals mit einem entführten 14jährigen Mädchen tief in den kalten, grausamen  Wäldern von Upper Peninsula  gezeugt hat. Zwölf lange Jahre überlebten sie in der  kalten, brutalen Wildnis, bis Mutter und Tochter durch Zufall fliehen konnten. Ihre Mutter fand nach dieser Zeit nur schwer in die Normalität zurück und starb unter misteriösen Verhältnissen vor zwei Jahren. Helena selbst hat sich inzwischen eine kleine Familie aufgebaut, ihr Mann und ihre Freunde ahnen nichts von ihrer Jugend. Doch nun weiß sie, dass ihr Vater dies alles zerstören wird, wenn sie ihn nicht zuerst findet. Die Jagd beginnt..

Ein großartiger, sehr spannender Krimi, dessen besonderen Reiz aber auch seine Authentizität ausmacht. Die Autorin Karen Dionne lebte vor 40 Jahren tatsächlich mit Mann und Kind in der Wildnis von Michigan und lernte viel, um dort zu überleben. Ihr erstes Buch ist in Amerika ein großer Erfolg und auch bereits bei uns vollkommen zu recht auf dem Weg zu einem Bestseller.

 

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Unsere ehemalige Auszubildende kennen Sie sicher noch: Linda Sproßmann.

Mittlerweile hat sie geheiratet und im Herbst 2015 ist ihr kleiner Sohn Noah zur Welt gekommen.


Auch das gibt es: Unsere Mitarbeitenden im Grünen