Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Wir stellen uns vor

Frau und Herr Höreth vor den Regalen in ihrer BuchhandlungDie Buchhandlung Pelzner in Eibach gibt es seit 1981 und seit Januar 2000 unter unserer Leitung.

Unsere Buchhandlung soll für alle unsere Kunden ein Ort sein, an dem sie sich wohlfühlen, ein Treffpunkt für Freunde guter Bücher und eine Quelle der kulturellen Inspirationen.

Wir kommen auch zu Ihnen! Unser Service für Firmen, Vereine, Freundeskreise und sonstige Buchliebhaber:

Buchvorstellungen, Stöberabende, Krimiabende inner- und außerhalb der Buchhandlung

Elternabende in KiTas und Schulen

Büchertische auf Ihrer Veranstaltung

Geburtstagskisten für Kinder und Erwachsene

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Doris + Thomas Höreth und alle Mitarbeiterinnen


Unsere Lieblingsbücher besprechen wir auf dieser Plattform jeden Monat neu.

Wir haben auch in unserer Buchhandlung ein Regal mit den Lieblingstiteln unserer Mitarbeiter – dort finden sich verborgene Schätze und aktuelle Geheimtipps!


Mein Tipp im Juni 2018

A.J. Finn "Woman in the Window" (Blanvalet, 15.-€)

Anna Fox besitzt ein wunderschönes Haus in New York, in dem sie zusammen mit ihrem Untermieter alleine lebt. Eigentlich ist sie Kinderpsychologin, aber seit einem traumatischen Erlebnis kann sie das Haus nicht mehr verlassen und arbeitet deshalb nur noch manchmal vom Computer aus. Ihr Leben besteht deshalb vorwiegend aus dem Beobachten der Nachbarn durch das Teleobjektiv ihres Fotoapparates, Computerschach und alten Schwarz-Weiß-Filmen, wo sie die Schicksale der Hauptpersonen immer wieder mit dem ihren vergleicht. Kontakte zur Außenwelt hält sie nur durch ganz wenige  Personen, vor allem ihr Untermieter besorgt ihr Lebensmittel und kümmert sich um ihr Wohlergehen.

Auch die Telefonate mit ihrem Mann und ihrer Tochter, die beide nicht mehr bei ihr wohnen, bringen ihr nur wenig Trost. Lediglich viel Tabletten und Wein lenken sie für kurze Zeit von ihren Depressionen ab.

Eines Tages beobachtet sie, wie in einem Nachbarhaus eine Frau erstochen wird. Panisch ruft sie bei der Polizei an und versucht dann verzweifelt, zu dem Haus zu gelangen. Allerdings wird sie nach wenigen Metern ohnmächtig und etwas später von den herbeigeeilten Polizisten gefunden. Da sie kaum ansprechbar ist und stark nach Alkohol riecht, und dazu in dem entsprechenden Haus die ganze Familie wohl auf ist, glaubt ihr die Polizei nicht. Und auch sie ist sich auf einmal nicht mehr sicher, was Wahrheit ist und was nicht.

Und genau ab jetzt wird es richtig spannend …wem oder was glaubt man, was geschah wirklich und wie schafft es Anna, diese zum einen unglaublich schwache, zum anderen aber auch starke Person, die Wahrheit zu finden?


Dieses Buch ist ein bisschen wie Hitchcock´s  „Fenster zum Hof“, aber auch gleichzeitig ein richtig spannender Thriller, den man zumindest ab dem zweiten Drittel nicht mehr aus der Hand legen kann!

 

 

 

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Mein Tipp im Juni:

Katharina Junk "Bis zum Himmel und zurück" (Kindler Verlag, 17,95 €)

Katharina ist Anfang Dreißig, Drehbuchautorin einer erfolgreichen Vorabend-Krimiserie und siebekommt das Angebot, eine Familien Soap zu schreiben, die ein Jahr lang zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird. Diese einmalige Chance will sie nützen, schon um aus dem alltäglichen Sumpf der Wiederholung und Vorhersehbarkeit auszubrechen.

Beim Schreiben stellt sie ziemlich schnell fest, dass sie eigentlich keine Ahnung von Familien hat, denn vor ihrer eigenen Familie hat sie sich erfolgreich seit vielen Jahren komplett zurückgezogen. Stattdessen führt sie ein Stellvertreterleben, möglichst ohne geistige und psychische Erschütterungen, und lebt ihre Abenteuer in ihren Drehbüchern aus.

Synchronizität der Dinge: Ihre Mutter meldet sich mit einer Hiobsbotschaft und allmählich bricht ihre komplizierte Familie schmerzhaft und von allen Seiten auf sie herein.

Das Buch hat mich total gepackt, ich konnte nicht aufhören zu lesen. Wahrscheinlich hätte ich es mit diesem eher leichten, sommerlichen Einband gar nicht wahrgenommen, als Leseexemplar kam es ohne Schutzumschlag. Kathrins Thema ist schmerzhaft, ihr Leben ist nicht einfach – aber sie muss sich ihm stellen, sonst hat sie keine Chance auf eigenes Glück.

Empfehlenswert ist auch das 2. Buch der Autorin, „Liebe wird aus Mut gemacht“. Für Leserinnen von Jojo Moyes und für alle anderen auch!

 

 

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Mein Buchtipp im Juni 2018

Virginia Reeves "Ein anderes Leben als dieses" (23,- € / Dumont)

Virginia Reeves erzählt in ihrem Roman sehr berührend und gleichwohl fesselnd von Schuld und Gerechtigkeit im Amerika um 1920 -  und von einer Ehe, die aufs Äüßerste geprüft wird.

Alabama in den Zwanzigerjahren. Roscoe T. Martin ist Mitte dreißig und arbeitet als Elektriker mit großer Leidenschaft. Als seine Frau Marie jedoch die Farm ihres Vaters erbt, sieht er sich gezwungen mit ihr und dem gemeinsamen Sohn aufs Land zu ziehen. Er findet sich in einem Leben wieder, das er so nie gewollt hat.
In der Ehe kriselt es, auch aufgrund wirtschaftlicher Probleme. Um der Farm zu neuem Aufschwung zu verhelfen, zapft Roscoe, unterstützt vom schwarzen Hilfsarbeiter Wilson, staatliche Stromleitungen an. Eine Weile geht alles gut – bis ein Techniker bei einer Routinekontrolle einen tödlichen Stromschlag erleidet. Roscoe wird wegen Mordes und Diebstahls zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, während der schwarze Wilson als Zwangsarbeiter in eine Kohlemine abgeschoben wird. Eine Schuld, die auf Roscoe ebenso lastet wie auf seiner Frau Marie.

Dieser Roman ist gleichzeitig ein intensives Familienporträt, ein Sittengemälde Alabamas zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und ein Gefängnisroman, der eindrücklich einen Sozialraum zeigt, in dem sich alle moralischen Regeln verkehren. 

Absolut Lesenswert!

 

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Mein Tip im März 2018

Georg Thiel "Jud"

Manchaster 1958. Die Beziehung des Fotografen Titus Strings steht vor dem Scheitern. Da kommt der Auftrag die Brüsseler Weltausstellung zu porträtieren gerade recht. Als Titus dort nach einer turbulenten Par-force-Tour im österreichischen Pavillon zusammenbricht, setzen ihn der versnobte und geschwätzige Feuilletonist Rupert und die ebenso resolute Hostess Erika in einen Zug nach Wien. Er soll sich dort seiner Vergangenheit stellen.

Der Autor erzählt uns mit pointierter Ironie, wie sich der Protagonist seinem Trauma stellt und den Nazi-Schergen mit seiner Schuld konfrontiert.

Ein überaus spannendes und ehrliches Buch!

 

 

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Mein Tipp im März 2018: 

Eric Carle / Dagmar von Cramm, Die kleine Raupe Nimmersatt. Unser Kochbuch

Gerstenberg Verlag, 12,95

 

 

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Jetzt haben wir es endlich schwarz auf weiß: Eibach liest!

Klicken Sie hier für die Fotos vom Staatsempfang anlässlich der Preisverleihung.


Cheers! Auf ein gelungenes, aufregendes und ausgezeichnetes 2017!