Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Wir stellen uns vor

Frau und Herr Höreth vor den Regalen in ihrer BuchhandlungDie Buchhandlung Pelzner in Eibach gibt es seit 1981 und seit Januar 2000 unter unserer Leitung.

Unsere Buchhandlung soll für alle unsere Kunden ein Ort sein, an dem sie sich wohlfühlen, ein Treffpunkt für Freunde guter Bücher und eine Quelle der kulturellen Inspirationen.

Wir kommen auch zu Ihnen! Unser Service für Firmen, Vereine, Freundeskreise und sonstige Buchliebhaber:

Buchvorstellungen, Stöberabende, Krimiabende inner- und außerhalb der Buchhandlung

Elternabende in KiTas und Schulen

Büchertische auf Ihrer Veranstaltung

Geburtstagskisten für Kinder und Erwachsene

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Doris + Thomas Höreth und alle Mitarbeiterinnen


Unsere Lieblingsbücher besprechen wir auf dieser Plattform jeden Monat neu.

Wir haben auch in unserer Buchhandlung ein Regal mit den Lieblingstiteln unserer Mitarbeiter – dort finden sich verborgene Schätze und aktuelle Geheimtipps!



Mein Buchtipp im September 2017:

Stuart Nadler „Die Unzertrennlichen“
€ 14,99 € (KiWi)

Eine neue junge Stimme reiht sich hier meiner Meinung nach ein in die Liste der großen US-Amerikanischen Erzähler wie Richard Russo, Anne Tyler und Elisabeth Strouth.
Dieser Roman von Stuart Nadler hat mich jedenfalls absolut begeistert, zumal ich diesmal aus Zeitmangel zu ausgiebiger Lektüresuche tatsächlich nur wegen des schönen Covers schnell zu diesem Buch gegriffen und in mein Urlaubsgepäck gesteckt hatte...
Was für ein Glück, dass ich das getan habe! Ein wunderbares Buch hat mich durch meine Urlaubstage begleitet und allerhand Lebensfragen gestellt und geklärt und dabei hat es Nadler mit einer Leichtigkeit geschafft, die Balance zwischen Melancholie und Humor zu halten.

Lassen Sie sich einfangen von diesen drei Frauen, um die sich die Handlungsstränge weben: Großmutter, Tochter und Enkelin – drei Generationen, die recht chaotisch miteinander verstrickt sind.
Großmutter Henrietta hat gerade ihren Mann und fast all ihr Geld verloren, da droht eine weitere Katastrophe: Ihr umstrittenes Buch »Handbuch für Besucher des weiblichen Körpers« soll nach Jahrzehnten wiederaufgelegt werden. Ein Bestseller wider Willen über die Sexualität der Frau sollte ein feministischer Beitrag zum prüden Leben im Amerika der Sechzigerjahre sein, wurde jedoch von der Kritik übel verschmäht und Henrietta schämt sich in Grund und Boden, weil ihr feministischer Kampfruf nach hinten losging. Oona, Henriettas Tochter und Chirurgin, ist gerade wieder zu ihrer Mutter gezogen, nachdem sie sich von ihrem dauerbekifften Mann getrennt und eine Affäre mit dem Paartherapeuten angefangen hat. Oonas 15-jährige Tochter Lydia wiederum wird von der Elite-Schule suspendiert, weil ihr erster „richtiger“ Freund ihr Handy geknackt hat und nun ein Nacktfoto von ihr unfreiwillig die Runde macht.
Nadlers Protagonisten schlittern in genau die widrigen Umstände, die auch uns das Leben zwischen die Füße werfen könnte und es ist eine wahre Freude, diesem Handlungsstrang zu folgen – mit zu Hoffen und zu Bangen, ob sich Liebe und Familie, Wahrheit und Lüge, Ehe und Vertrauen unter einen Hut bringen lässt. Und das alles erzählt Stuart Nadler in einer glasklaren Sprache ohne Schnörkel sehr unterhaltsam und doch mit psychologischer Tiefe.

 

 

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Mein Tipp im September 2017: 

Rafik Schami, Sami und der Wunsch nach Freiheit. Beltz Verlag, 17,95 €

30 Jahre nach „Eine Hand voller Sterne“ erscheint eine neue Geschichte über einen Jungen aus Damaskus. Sie spielt in den Jahren 2011-16, wo der Aufstand gegen Diktatur bei der Jugend von Dara beginnt.

Sami wächst Tür an Tür mit seinem besten Freund und „Zwillingsbruder“ Scharif in Damaskus auf. Gemeinsam machen die Jungs die Stadt unsicher. Sami ist ein Schelm und Herzensbrecher, die Narben, die zu seinem Spitznamen „Narben-Sami“  führen, erzählen von seinen zahlreichen Abenteuern. Die Welt der Erwachsenen ist voller Willkür und Gewalt, und die Schule überstehen die beiden Freunde nur durch List und Tücke.  Zum Glück gibt es den weisen Postboten Elias, den Beschützer der beiden Freunde, und zwei wundervolle Mütter. Dann kommt die Revolution, und die beiden freiheitsliebenden Jugendlichen schließen sich dem Aufstand an. Bald müssen sie abtauchen und schließlich fliehen. Seitdem hat sich die Spur von Sami verloren.

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Mein Tipp im August:

John Niven, Old School. Heyne Verlag, 10,99 €

Lakonisch, witzig und pointiert erzählt uns John Niven die Geschichte zweier Freundinnen - beide 60. Die eine, Susan, gutbürgerlich, die andere, Julie, auf niederem sozialen Niveau, beschließen nach dem Tod von Susans Ehemann Barry, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Old School ist eine schräge Satire über die Themen Freundschaft, das Älterwerden und die englische Mittelschicht. Großartig!

 

 

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Mein Tipp im August 2017:

"Die Moortochter" von Karen Dionne

Goldmann-Verlag, 12,99€

Als die 27jährige Helena im Radio hört, dass aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Michigan ein Mann ausgebrochen ist, wird ihr sofort klar, dass dies nur ihr Vater sein kann, den sie vor 15 Jahren dorthin gebracht hat. Es wird ihr auch sofort klar, dass er nur auf der Suche nach ihr sein kann - der Tochter, die er damals mit einem entführten 14jährigen Mädchen tief in den kalten, grausamen  Wäldern von Upper Peninsula  gezeugt hat. Zwölf lange Jahre überlebten sie in der  kalten, brutalen Wildnis, bis Mutter und Tochter durch Zufall fliehen konnten. Ihre Mutter fand nach dieser Zeit nur schwer in die Normalität zurück und starb unter misteriösen Verhältnissen vor zwei Jahren. Helena selbst hat sich inzwischen eine kleine Familie aufgebaut, ihr Mann und ihre Freunde ahnen nichts von ihrer Jugend. Doch nun weiß sie, dass ihr Vater dies alles zerstören wird, wenn sie ihn nicht zuerst findet. Die Jagd beginnt..

Ein großartiger, sehr spannender Krimi, dessen besonderen Reiz aber auch seine Authentizität ausmacht. Die Autorin Karen Dionne lebte vor 40 Jahren tatsächlich mit Mann und Kind in der Wildnis von Michigan und lernte viel, um dort zu überleben. Ihr erstes Buch ist in Amerika ein großer Erfolg und auch bereits bei uns vollkommen zu recht auf dem Weg zu einem Bestseller.

 

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Mein Tipp im August:

"Weil wir Flügel haben" von Vanessa Diffenbaugh (Limes 19,99 €)

Nach ihrem erfolgreichen Debütroman "Die verborgene Sprache der Blumen" ist nun Vanessas Diffenbaughs neuer Roman "Weil wir Flügel haben" erschienen.

Auch in ihrem zweiten Roman schildert Diffenbaugh eine intensive Mutter-Tochter-Beziehung. Letty, mittlerweile Anfang dreißig und in San Francisco lebend, hat nie gelernt die Verantwortung für ihre beiden Kinder Alex und Luna zu übernehmen. Da sie bei der Geburt des ersten Kindes noch sehr jung war und ihre mexikanische Auswandererfamilie auf ihre finanzielle Unterstützung angewiesen war, hatte sie die Erziehung ihrer Kinder von Beginn an in die Hände ihrer patenten Mutter Maria Elena gelegt. Als diese von einem Tag auf den anderen das Land verlässt und ihrem Mann in die Heimat Mexiko folgt, wird Letty zum ersten Mal gezwungen ihre Mutterrolle anzunehmenIn ihrer anfänglichen Verzweiflung lässt sie ihre beiden minderjährigen Kinder alleine in der Wohnung zurück und reist den Eltern nach Mexiko nach, um sie umzustimmen.

Eindringlich schildert Diffenbaugh nun den Kampf Lettys, ihre eigenen Kinder zurück zu erobern und den Alltag mit ihnen zu meistern. Während sich die sechsjährige Luna pausenlos an die neu gewonnene Mutter klammert, flüchtet sich der pubertierende Alex in die Vogelfedersammlung seines Großvaters und  sucht bei der ersten großen Liebe Halt.

Immer wieder erleidet Letty Rückschläge, die sie zweifeln lassen, jemals eine gute Mutter zu werden und betäubt diese auch immer öfter mit Alkohol. Ob sie sich in ihrem Gefühlschaos verliert oder in ihre neue Rolle hinein wachsen kann, lesen sie selbst! Vanessa Diffenbaugh hat in ihrem zweiten Roman auf jeden Fall wieder großes Einfühlungsvermögen bewiesen und wunderbare Charaktere geschaffen, die lange im Herzen bleiben.

 

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Unsere ehemalige Auszubildende kennen Sie sicher noch: Linda Sproßmann.

Mittlerweile hat sie geheiratet und im Herbst 2015 ist ihr kleiner Sohn Noah zur Welt gekommen.


Auch das gibt es: Unsere Mitarbeitenden im Grünen