Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Wir stellen uns vor

Frau und Herr Höreth vor den Regalen in ihrer BuchhandlungDie Buchhandlung Pelzner in Eibach gibt es seit 1981 und seit Januar 2000 unter unserer Leitung.

Unsere Buchhandlung soll für alle unsere Kunden ein Ort sein, an dem sie sich wohlfühlen, ein Treffpunkt für Freunde guter Bücher und eine Quelle der kulturellen Inspirationen.

Wir kommen auch zu Ihnen! Unser Service für Firmen, Vereine, Freundeskreise und sonstige Buchliebhaber:

Buchvorstellungen, Stöberabende, Krimiabende inner- und außerhalb der Buchhandlung

Elternabende in KiTas und Schulen

Büchertische auf Ihrer Veranstaltung

Geburtstagskisten für Kinder und Erwachsene

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Doris + Thomas Höreth und alle Mitarbeiterinnen


Unsere Lieblingsbücher besprechen wir auf dieser Plattform jeden Monat neu.

Wir haben auch in unserer Buchhandlung ein Regal mit den Lieblingstiteln unserer Mitarbeiter – dort finden sich verborgene Schätze und aktuelle Geheimtipps!


Mein Tipp im Juli 2018

Sylvie Schenk "Eine gewöhnliche Familie"

Hanser Verlag, 18,- €

Nachdem der Leser von „Schnell, dein Leben“ bereits mit Celines Familie vertraut ist, legt sie nun nach: Zur Beerdigung von Onkel Simone und Tante Tamara treffen in Lyon nicht nur die vier Geschwister Cardin, sondern auch der Rest der Lyoner Verwandtschaft ein, die jahrzehntelang über die nicht standesgemäß auftretenden Bergdörfler die Nase gerümpft hatten. Nun geht es, nachdem das Original des Testaments verschwunden ist, ums Eingemachte.

Sylvie Schenk lässt in kurzen, knappen Sätzen einzelne Familienmitglieder aufleuchten und erzählt damit deren Geschichte. Auch sich selbst, mit all ihren Sehnsüchten, Erwartungen und Lebenslügen lässt sie nicht aus und schafft damit ein Portrait einer ganz und gar ungewöhnlichen und damit so gewöhnlichen französischen Großfamilie. Sprachlich ist dieser Roman nicht ganz so reizvoll und ungewöhnlich wie „Schnell dein Leben“, der komplett in der 2. Person Singular geschrieben war und dadurch eine beinahe lyrische Form bekam. Großartig gelungen ist der Autorin aber die verbale Auseinandersetzung mit ihrem Beruf als Dolmetscherin, ihrer zweiten Sprache und Heimat, obwohl Deutschland und ihre deutsche Familie darin keine wirkliche Rolle spielen. Dieses Buch wird sicher zahlreiche Leser bekommen, die mehr über Celines „gewöhnliche Familie“ erfahren wollen –  und diese werden nicht enttäuscht werden.

weiter >>


Mein Buchtipp im Juli 2018

Andrew Sean Greer "Mister Weniger"

Fabelhaft und amüsant! Diese Komödie der Irrungen und Wirrungen und intelligenter Wortspiele hat shakespearhafte Züge und macht enorm viel Vergnügen beim Lesen! Seit Langem wieder einmal ein wirklich guter und geistreicher Unterhaltungsroman, der mich absolut überzeugt hat. Und ich muss gestehen, ich habe jetzt erst im Nachhinein erfahren, dass der Autor für diesen Roman den Pulitzerpreis 2018 erhalten hat - in der Tat sehr verdient!

Arthur Weniger ist auf der Flucht. In Kürze wird er 50 und seit er eine Einladung zur Hochzeit seines geliebten Ex-Freundes bekommen hat, nimmt er jede Gelegenheit wahr, weit weg zu reisen. Außerdem hat der mit Schreibkrisen geschlagene Schriftsteller Arthur Weniger von allem ein bisschen zu wenig... Wo anderen ein dickes Fell gewachsen ist, schmückt ihn bloß die zarte Schale eines Butterkrebses. Um sich nun vor der Hochzeitseinladung seiner Langzeitaffäre Freddy zu drücken, führt der arglose Weniger tapfer sein geschundenes Herz spazieren – New York, Berlin, Mexico City, Kyoto –, Hauptsache weg. Ständig befindet er sich in absurden Situationen wie Preisverleihungen an skurille Schriftsteller oder verpasste Flüge, die zu nächtlichen Partys in Paris führen und stets hofft er verzweifelt, seinen neuen Roman fertigstellen zu können. Zudem begegnet ihm überall die Liebe, doch nirgends läuft sie, wie sie soll. Erst die totale Schieflage rückt wieder alles ins Lot.

Eine wunderbar erfrischende Lektüre!

weiter >>


Mein Tipp im August 2018:

Bert Wagendorp, Ventoux. Btb € 10,00

Der Journalist Bart liebt Radrennen. Er ist fast fünfzig Jahre alt,  als seine Jugendfreunde Andre, Joost  und David unerwartet wieder in seinem Leben auftauchen. Und mit ihnen die Erinnerung an den Sommer 1982. Ein Sommer , in dem sie alle in die schöne Laura verliebt waren, ein Sommer der großen Gefühle – und eines tödlichen Unglücks auf dem Mont Ventoux. 30 Jahre später will Laura die vier Männer am Ventoux wiedertreffen. Sie will darüber sprechen, was damals wirklich geschah. Und die Freunde folgen ihrer Einladung.

Lesenswerte Sommerlektüre über Freundschaft, Liebe und die Macht des Schicksals.

weiter >>


Mein Tipp im Juni 2018

A.J. Finn "Woman in the Window" (Blanvalet, 15.-€)

Anna Fox besitzt ein wunderschönes Haus in New York, in dem sie zusammen mit ihrem Untermieter alleine lebt. Eigentlich ist sie Kinderpsychologin, aber seit einem traumatischen Erlebnis kann sie das Haus nicht mehr verlassen und arbeitet deshalb nur noch manchmal vom Computer aus. Ihr Leben besteht deshalb vorwiegend aus dem Beobachten der Nachbarn durch das Teleobjektiv ihres Fotoapparates, Computerschach und alten Schwarz-Weiß-Filmen, wo sie die Schicksale der Hauptpersonen immer wieder mit dem ihren vergleicht. Kontakte zur Außenwelt hält sie nur durch ganz wenige  Personen, vor allem ihr Untermieter besorgt ihr Lebensmittel und kümmert sich um ihr Wohlergehen.

Auch die Telefonate mit ihrem Mann und ihrer Tochter, die beide nicht mehr bei ihr wohnen, bringen ihr nur wenig Trost. Lediglich viel Tabletten und Wein lenken sie für kurze Zeit von ihren Depressionen ab.

Eines Tages beobachtet sie, wie in einem Nachbarhaus eine Frau erstochen wird. Panisch ruft sie bei der Polizei an und versucht dann verzweifelt, zu dem Haus zu gelangen. Allerdings wird sie nach wenigen Metern ohnmächtig und etwas später von den herbeigeeilten Polizisten gefunden. Da sie kaum ansprechbar ist und stark nach Alkohol riecht, und dazu in dem entsprechenden Haus die ganze Familie wohl auf ist, glaubt ihr die Polizei nicht. Und auch sie ist sich auf einmal nicht mehr sicher, was Wahrheit ist und was nicht.

Und genau ab jetzt wird es richtig spannend …wem oder was glaubt man, was geschah wirklich und wie schafft es Anna, diese zum einen unglaublich schwache, zum anderen aber auch starke Person, die Wahrheit zu finden?


Dieses Buch ist ein bisschen wie Hitchcock´s  „Fenster zum Hof“, aber auch gleichzeitig ein richtig spannender Thriller, den man zumindest ab dem zweiten Drittel nicht mehr aus der Hand legen kann!

 

 

 

weiter >>


Mein Tipp im März 2018: 

Eric Carle / Dagmar von Cramm, Die kleine Raupe Nimmersatt. Unser Kochbuch

Gerstenberg Verlag, 12,95

 

 

weiter >>


Jetzt haben wir es endlich schwarz auf weiß: Eibach liest!

Klicken Sie hier für die Fotos vom Staatsempfang anlässlich der Preisverleihung.


Cheers! Auf ein gelungenes, aufregendes und ausgezeichnetes 2017!