Die Buchhandlung mit den velen guten Seiten und dem blauen Pelztier

Wir stellen uns vor

Frau und Herr Höreth vor den Regalen in ihrer BuchhandlungDie Buchhandlung Pelzner in Eibach gibt es seit 1981 und seit Januar 2000 unter unserer Leitung.

Unsere Buchhandlung soll für alle unsere Kunden ein Ort sein, an dem sie sich wohlfühlen, ein Treffpunkt für Freunde guter Bücher und eine Quelle der kulturellen Inspirationen.

Wir kommen auch zu Ihnen! Unser Service für Firmen, Vereine, Freundeskreise und sonstige Buchliebhaber:

Buchvorstellungen, Stöberabende, Krimiabende inner- und außerhalb der Buchhandlung

Elternabende in KiTas und Schulen

Büchertische auf Ihrer Veranstaltung

Geburtstagskisten für Kinder und Erwachsene

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Doris + Thomas Höreth und alle Mitarbeiterinnen


Unsere Lieblingsbücher besprechen wir auf dieser Plattform jeden Monat neu.

Wir haben auch in unserer Buchhandlung ein Regal mit den Lieblingstiteln unserer Mitarbeiter – dort finden sich verborgene Schätze und aktuelle Geheimtipps!


Mein Tipp im Juni 2019:

Gary Shteyngart, Willkommen in Lake Success. Penguin € 24,00

Barry Cohen, Chef eines New Yorker Hedgefonds, kann keine Beziehung zu seinem autistischen Sohn aufbauen und steht nach einem alkoholschwangeren Dinner vor den Scherben seiner Ehe. Von seiner Frau betrogen, die Gläubiger und die Börsenaufsicht im Nacken, macht er sich auf den Weg nach El Paso, New Mexiko. Dort hofft er bei seiner Jugendliebe die Erfüllung seiner Träume zu finden.

Im Greyhound Bus, auf dem Weg durch die Vereinigten Staaten, macht er Bekanntschaft mit der anderen Seite des amerikanischen Traums. Bizarr, geradezu grotesk, aber doch mit Mitgefühl für seine Charaktere schildert uns Shteyngart die Zustände Amerikas im Jahr des Präsidentenwahlkampfs 2016. Mit allgemein bekannten Ausgang!  

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Mein Tipp im Juni 2019:

Doris Knecht, weg. KiWi 22 €

Es ist ein lauer Abend im Wiener Waldviertel, ein freundlicher, sehr entspannter Wirt bekommt einen Anruf aus Frankfurt, von der Mutter seiner ältesten Tochter: Lotte ist weg, und das ist eine sehr beängstigende Tatsache, zumal das Mädchen während seiner harten Pubertätszeit für zahlreiche schlaflose Nächte in Österreich und in Deutschland gesorgt hatte. Nun schien die Krise überwunden, die Tochter ist erwachsen und trotzdem wissen beide Eltern, dass sie etwas unternehmen müssen.

Die Eltern, das sind Georg und Heidi, ein Ex Punk, der seine wilde Zeit in Wiener Musikkneipen verbracht hatte und eine ängstliche Lehrerin, die sich in der beschaulichen Welt ihrer hessischen Reihenhaussiedlung am wohlsten fühlt. Sie haben sich in Wien kennengelernt und in einer wilden Nacht das Kind gezeugt und sind kurz darauf in ihre eigenen Lebenswelten zurückgekehrt.

Nun besteht Handlungsbedarf und beide beschließen gegen jede Vernunft, ihre Tochter aufzuspüren, die in Kambodscha sein könnte, in Vietnam oder sonst irgendwo. Heidi springt über ihren Schatten und tut Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte. Georg verlässt seine Landgaststätte sowie Frau und drei Kinder und ein verrückter Roadmovie beginnt. Dabei erfährt der geneigte Leser nicht nur unglaublich viel über die Protagonisten und ihre intimsten Gedanken und Gefühle, sondern auch über sich selbst.

Doris Knecht hat eine besondere Art zu schreiben: Wild, direkt, klar und sehr persönlich. Jeder bekommt etwas in diesem Buch, egal ob es um das Älterwerden geht, um Lebenslügen, Kinder oder zutiefst Persönliches – sie hat uns durchschaut! Ein sehr empfehlenswertes Buch, bitte unbedingt lesen.

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Mein Tipp im April 2019

Dino Minardi, Ein Espresso für den Commissario. Kampa-Verlag, 14,90€

 Dass es in Venedig, Triest, Sizilien, Rom und Neapel gefährlich ist, weiß der geneigte Krimileser zur Genüge, aber dass das Morden nun auch vor dem wunderschönen Comer See  nicht Halt macht, ist neu. Noch dazu, wo der junge, sympathische, extrem gut aussehende  und nicht depressive Commissario Pellegrini eigentlich aus der Hotellerie kommt und hoch über dem See in einem verschlafenen kleinen Ort wohnt.  Am liebsten beginnt er den Tag mit einem Espresso an dem familieneigenen Tresen und dem traumhaft schönen Blick über den See.

Leider stört der Mord an einem Studenten die Idylle, der  auf sehr großem Fuße lebte und wohl kaum allein von seinen Nebenjobs seinen üppigen Lebensunterhalt bestreiten konnte. Irgendjemanden muss er so unter Druck gesetzt haben, sodass dieser seine Wohnung verwüstet und ihn erdrosselt hat. Commissario Pellegrini und sein Team müssen sehr weit gehen, bis sie das Mordmotiv entdecken und dabei in ein tiefes Wespennest stechen…

Auch dieser Krimi lebt von der schönen Landschaft, dem Urlaubsgefühl und den kulinarischen Köstlichkeiten.  Aber die Geschichte ist spannend und kurzweilig erzählt, Pellegrinis Privatleben steht nicht zu sehr im Vordergrund und die Querelen seiner Kollegen lassen einen eher schmunzeln.

Meiner Meinung nach ist dies eine perfekte Lektüre für all die Leser, die Italien oder zumindest das italienische Lebensgefühl  lieben und keine brutalen Szenarien für eine gute Unterhaltung brauchen.

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Mein Tipp im April 2019

Simone Meier "Kuss"

Ein Buch dessen Cover bereits solch eine Pracht ist und dann zudem noch die Geschichte ein absolutes Lesevergnügen bereitet, findet man selten. Doch hier ist ein meisterhafter Roman gelungen, den ich atemlos bis zum furiosen Ende verschlungen habe. Und wenn ich das Buch doch hin und wieder zwischendurch weglegen musste, war einfach der Blick auf den Buchumschlag eine wahre Freude!

Gerda und Yann sind gerade in ein heruntergekommenes altes Haus am Stadtrand gezogen und genau dort beginnen sich drei Lebens- und Liebesgeschichten zu verweben. Gerda ist arbeitslos, investiert ihre ganze Energie ins Einrichten – und in eine fixe Idee: Sie leistet sich eine imaginäre Affäre. Diese ist erst nur ein Spiel, doch dann beginnt die Idee, Gerda mit aller Macht zu verzehren. Yann – so lieb, treu und verlässlich er anfangs scheint - lernt ein rätselhaftes Mädchen voller Forderungen kennen. Und die Nachbarin Valerie, Anfang fünfzig und eine mit allen Wassern gewaschene Journalistin (die soeben beschlossen hat, einmal „Dirty old woman“ auf ihren Grabstein schreiben zu lassen), steht nach einem One-Night-Stand mit einem viel jüngeren Mann plötzlich vor der Frage, ob das Leben für sie ausgerechnet jetzt noch einmal neu beginnt.

Mit schonungslosem Blick, Witz und Melancholie seziert Simone Meier den schönen Schein moderner Existenzen und Beziehungen, bis nicht mehr nur die Fassaden bröckeln, sondern das ganze Fundament zu beben beginnt. Großartig beleuchtet sie die dunklen Ecken der Herzen der Protagonisten und bringt das Mann-Frau-Rollenverhalten in unserer genderorientierten Welt gründlich durcheinander.

Unbedingt lesen!

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Mein Tipp im März 2018: 

Eric Carle / Dagmar von Cramm, Die kleine Raupe Nimmersatt. Unser Kochbuch

Gerstenberg Verlag, 12,95

 

 

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Jetzt haben wir es endlich schwarz auf weiß: Eibach liest!

Klicken Sie hier für die Fotos vom Staatsempfang anlässlich der Preisverleihung.


Cheers! Auf ein gelungenes, aufregendes und ausgezeichnetes Jahr!